Einstellungstest Mechatroniker / Mechatronikerin:
Aufgaben, Ablauf, Onlinetest üben

Wie verläuft der Einstellungstest für Mechatroniker?
Als Mechatroniker bzw. Mechatronikerin bist du Experte für die Kombination von Mechanik, Elektronik und Informatik in der modernen Industrie. Du bist verantwortlich dafür, dass automatisierte Systeme reibungslos funktionieren, indem du sie programmierst und integrierst. Ob es um die Programmierung von Robotern oder die fachgerechte Einrichtung von Sensoren geht: Mechatroniker spielen in der Produktion eine wichtige Rolle.
Abwechslung ist dabei garantiert, denn für Mechatroniker ist kein Tag wie der andere. Die Arbeit bringt aber auch hohe Anforderungen mit sich - deshalb setzen viele Unternehmen auf einen schriftlichen oder PC-gestützten Einstellungstest, um deine Kenntnisse und Fähigkeiten vorab zu prüfen. Einige Aufgaben wirst du schon aus der Schule kennen, andere wirken vielleicht eher ungewöhnlich. Aber keine Panik: Mit entsprechender Vorbereitung meisterst du den Einstellungstest souverän.
Erfahrungsbericht: Einstellungstest Mechatroniker
Als ich mich entschieden habe, eine Ausbildung zum Mechatroniker zu absolvieren, war ich fest entschlossen und wollte mein Bestes geben, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Ich habe mich über das Unternehmen, das mich zum Auswahlverfahren eingeladen hat, gut informiert und mich intensiv auf den Einstellungstest und auch auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet.
Einstellungstest
Die erste Station des Auswahlverfahrens war der schriftliche Einstellungstest. Der Testtag war für mich sehr aufregend. Ich war nervös, aber auch motiviert, meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und zu zeigen, was ich draufhabe. Der Test hat knapp zwei Stunden gedauert und wurde am PC gemacht. Außer mir waren noch zehn bis 12 andere Bewerber dabei.
Direkt am Anfang habe ich gemerkt, dass sich die Vorbereitung lohnt. Es ging nämlich mit Fragen zum Allgemeinwissen los, und da drehte sich viel um Politik, Geschichte und Erdkunde. Wer der erste Mensch auf dem Mond war, hätte ich auch so gewusst, aber die Fragen zu deutschen Politikern hätte ich ohne Lernen nicht beantworten können. Ein paar berufsbezogene Fachfragen waren übrigens auch dabei, dabei ging es um technische und physikalische Dinge wie zum Beispiel Stromkreise.
Danach kamen Deutsch-Aufgaben dran. Die sind mir unerwartet leichtgefallen. Eigentlich hatte ich vorher ein bisschen Angst vor diesem Teil. Es hat dann aber ganz gut geklappt, obwohl auch viel Kommasetzung drankam, worin ich eigentlich nicht so gut bin. Auch hier hat sich das Training bezahlt gemacht, das klappt jetzt besser. Es kam zum Beispiel ein fehlerhafter Text vor, den man dann korrigieren musste, aber auch Fragen mit Multiple Choice zur richtigen Schreibweise bestimmter Begriffe.
Englischkenntnisse wurden auch abgefragt. Dabei gab es auch Multiple-Choice-Aufgaben, aber diesmal ging es nicht nur um die richtige Schreibweise, sondern auch die richtige Übersetzung von Wörtern. Außerdem erinnere ich mich noch an Aufgaben mit Aktiv- und Passivsätzen.
Im Bereich Mathematik hatte ich auch keine größeren Probleme. Die Aufgaben waren wie erwartet: Textaufgaben mit Dreisatz, Prozent- und Zinsrechnung, dann viele kleine Aufgaben zu den Grundrechenarten – Die Regel „Punkt vor Strich“ sollte man dabei auf jeden Fall kennen. Es sind relativ viele Aufgaben, sodass die Herausforderung auch darin besteht, dauerhaft konzentriert zu bleiben.
Logisches und visuelles Denkvermögen war dann noch mal richtig schwer für mich – vor allem Figurenreihen und -Matrizen liegen mir sowieso nicht besonders, und dann war ich auch schon ein bisschen erschöpft von den anderen Aufgaben. Ich habe aber die Zähne zusammengebissen und dann hat das auch geklappt. Man musste im Logikteil zum Beispiel auch Oberbegriffe für eine Wortgruppe finden, das war wiederum recht einfach.
Zum Schluss gab es noch einen kleinen Konzentrationstest, bei dem man in relativ kurzer Zeit bestimmte Symbole auf einer Seite suchen und markieren musste. Dann war es auch schon vorbei. Unmittelbar danach hatte ich schon ein ganz gutes Gefühl. Ich habe dann ja auch eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat.
Vorstellungsgespräch
Das Gespräch fand dann ein paar Wochen nach dem Einstellungstest statt. Anwesend waren neben der Personalerin, die ich schon aus dem Bewerbungsprozess kannte, noch drei Mitarbeiter, mit denen ich noch keinen Kontakt hatte. Alle waren sehr freundlich und ungezwungen, was mir ein wenig die Aufregung genommen hat.
Das Vorstellungsgespräch war insgesamt sehr angenehm und ich hatte schon währenddessen das Gefühl, dass ich mich gut präsentieren konnte. Ich sollte mich zuerst selbst kurz vorstellen, dann kamen ein paar Fragen zu den Angaben in meinem Lebenslauf. Auf die war ich natürlich vorbereitet und konnte alles gut beantworten.
Wenige Tage kam dann die Zusage. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, die Ausbildung zum Mechatroniker beginnen zu können. Rückblickend kann ich sagen, dass die Vorbereitung auf den Einstellungstest sehr wichtig war und ich jedem, der sich für eine Ausbildung zum Chemielaboranten bewirbt, raten würde, sich intensiv vorzubereiten.
Nils, 18 Jahre

Einstellungstest Mechatroniker / Mechatronikerin: Welche Aufgaben kommen vor?
Als angehender Mechatroniker bzw. Mechatronikerin musst du dich im Einstellungstest auf eine breite Palette an Themen einstellen. Neben fachbezogenen Fragen werden Aufgaben zum Allgemeinwissen gestellt und deine Sprachkenntnisse geprüft, oft auch auf Englisch. Als unverzichtbares Hilfsmittel für deinen Beruf ist natürlich auch Mathematik Teil des Einstellungstests. Des Weiteren können logisches und visuelles Denkvermögen sowie Konzentration und Merkfähigkeit getestet werden.
Der Test wird heutzutage meist am PC durchgeführt, entweder vor Ort oder von zuhause. Viele Fragen werden in Multiple-Choice-Form gestellt, bei anderen musst du die Antwort selbst formulieren oder ein Ergebnis eingeben. Um zu erfahren, wie der Einstellungstest von deinem Unternehmen durchgeführt wird, schaust du dir die Website an oder erkundigst dich telefonisch.

Allgemeinwissen
Ein breites Allgemeinwissen ist in vielen Situationen von Vorteil. Auch im Einstellungstest: Mechatroniker können durch Kenntnisse in Politik und Wirtschaft, zu aktuellen Ereignissen und Geografie wertvolle Punkte sammeln.
Typische Themen:
- Staat und Politik
- Wirtschaft und Gesellschaft
- Geografie

Fachbezogenes Wissen
Du musst im Einstellungstest natürlich noch kein Experte sein, aber etwas Grundlagenwissen ist für angehende Mechatroniker ein Plus. Auch wenn die Ausbildung noch bevorsteht: Ein wenig technisches Verständnis solltest du zum Beispiel mitbringen.
Typische Themen:
- Technisches Verständnis
- Physikalische Grundkenntnisse
- Wissen über das Unternehmen

Sprachbeherrschung
Dein Wunscharbeitgeber sucht zwar kein Sprachgenie, sondern einen Mechatroniker. Trotzdem ist es wichtig, dass du dich sowohl mündlich als auch schriftlich angemessen ausdrücken kannst. Rechtschreibung und Grammatik sollten deshalb auf jeden Fall sitzen.
Typische Themen:
- Rechtschreibung und Grammatik (ggf. Diktat)
- Wortschatz und Ausdrucksvermögen
- Inhaltliches Verständnis

Englischkenntnisse
Wer Englisch kann, ist klar im Vorteil: Viele Unternehmen erwarten, dass du Fremdpsprachenkenntnisse mitbringst. Nicht nur im Umgang mit ausländischen Kunden ist es nützlich, über einen gewissen Wortschatz und sprachliche Gewandtheit zu verfügen.
Typische Themen:
- Rechtschreibung und Grammatik
- Wortschatz
- Sprachgefühl

Logisches Denkvermögen
Mechatroniker haben es im Arbeitsalltag meistens mit Problemen zu tun, zu deren Lösung es analytischen Scharfsinn braucht. Wer in der Lage ist, Muster zu erkennen und logische Schlüsse zu ziehen, wird mit den Aufgaben im Einstellungstest gut zurechtkommen.
Typische Themen:
- Wortanalogien
- Schlussfolgerungen
- Zahlenreihen

Visuelles Denkvermögen
Räumliche Vorstellungskraft und praktische Intelligenz sind für Mechatroniker unverzichtbare Eigenschaften – hier stellst du sie unter Beweis. Die Aufgaben rund um Figuren, Würfel und Bilderrätsel lassen sich zum Glück sehr gut trainieren.
Typische Themen:
- Figurenreihen und Matrizen
- Würfelaufgaben
- Drehungen und Spiegelungen

Konzentration und Merkfähigkeit
Als Mechatroniker bist du für komplexe Systeme aus Mechanik, Elektronik und Informatik verantwortlich. Im Einstellungstest wird deshalb geprüft, ob du auch unter Zeitdruck komplexe Zusammenhänge verstehen und präzise arbeiten kannst.
Typische Aufgaben:
- Elemente suchen und zählen
- Zahlen und Symbole zuordnen
- Texte, Zeichen, Grafiken einprägen
Einstellungstest Mechatroniker / Mechatroniker üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Wenn du im Einstellungstest das bestmögliche Ergebnis erzielen möchtest, ist es wichtig, dass du im Voraus alle relevanten Informationen sammelst. Das bedeutet: Informiere dich über Inhalt und Ablauf des Tests. Lies dafür die Testeinladung, gehe auf die Unternehmenswebsite oder erkundige dich per Telefonanruf. Je besser du Bescheid weißt, desto sicherer wirst du in der Prüfung sein. So schaffst du die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ergebnis.
Achte auf eine realistische Lernumgebung und verzichte auf Hilfsmittel, die im Test nicht erlaubt sind. Setze dir Zeitlimits für jede Aufgabe – so lernst du, auch unter Druck konzentriert zu arbeiten. Ein Lernplan mit festen Übungszeiten kann auch hilfreich sein. Weniger effektiv ist es, Aufgaben und Lösungen einfach auswendig zu lernen. Schließlich ist es mehr als unwahrscheinlich, dass deine Übungsaufgaben genau so im Einstellungstest auftauchen. Es ist besser, das Prinzip hinter den Aufgaben und entsprechende Lösungsstrategien zu verstehen.
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